Ärztinnen und Ärzte bauen ihre Praxissoftware selbst.
Mit KI, in normaler Sprache und genau nach den eigenen Bedürfnissen.

Das Problem
Zu viel Zeit geht in Bürokratie.
Software von der Stange passt selten zur eigenen Praxis. Man passt sich der Software an, nicht umgekehrt.
Das Ziel ist einfach: zurück zur eigentlichen Arbeit. Zum Gespräch mit den Patientinnen und Patienten.

So geht es
Drei Schritte. Kein Programmieren.

- 1
Sagen, was im Alltag stört.
In normaler Sprache. So, wie Sie es einer Kollegin erzählen würden.
- 2
Die KI baut.
Sie fragt nur nach, wenn wirklich etwas zu entscheiden ist.
- 3
Im nächsten Satz nachschärfen.
Passt etwas nicht, sagen Sie es. Dann wird es angepasst.
Ein echtes Beispiel aus Schritt 3:
Mehr braucht es nicht. Kleinschreibung inklusive.
Was so entstanden ist
Der Weg, Schritt für Schritt
Angefangen mit einer Webseite im März 2026. Das Portal entstand in rund acht Wochen, neben der Praxis.
01Webseite
Eine einfache Praxis-Webseite mit einem Baukasten wie Lovable, Texte und Bilder im Chat geändert.
02Konten, Rechte und Fragebögen
Patientinnen und Patienten haben ein eigenes Konto. Fragebögen werden online ausgefüllt und automatisch ausgewertet.
03Online-Termine
Termine werden online gebucht, Bestätigung und Absage kommen per E-Mail.
04Akte auf dem Praxisrechner und lokale KI
Akten bleiben auf dem eigenen Rechner in der Praxis. Eine lokale KI fasst lange Vorberichte zusammen.
05Nachrichten und Befunde hochladen
Nachrichten laufen sicher über das Portal. Befunde laden Patientinnen und Patienten selbst hoch.
06Sprachaufnahme oder Diktat
Das Gespräch oder ein Diktat wird lokal in Text umgewandelt und zu einem Verlaufseintrag nach fester Vorlage.
07Berichte und Abrechnung nach TARDOC
Zeugnisse, Rezepte und Berichte als PDF. Die Abrechnung schlägt die Minuten je Leistung vor, der Arzt bestätigt.
08Datenschutz
Bevor eine KI einen Text sieht, werden Namen, Daten und Adressen ersetzt. Dazu Sicherungen und eine Lesesperre für die KI auf den Patientenordnern.
09Formulare, die sich selbst ausfüllen
Überweisungen, Verordnungen und Anamnesebögen sind vorausgefüllt, der Arzt prüft.
Jeder Baustein begann mit einem Satz, was im Alltag stört.
Datenschutz zuerst
Patientendaten bleiben, wo sie hingehören.
- Die KI liest keine Patientenakten.
- Akten bleiben auf dem Rechner in der Praxis.
- Bevor eine KI einen Text sieht, werden Namen, Daten und Adressen ersetzt.
- Die Daten liegen in der Schweiz.

Ehrlich gesagt
Die KI macht Fehler.
Darum prüft eine zweite KI den Code. Und jede Rundmail geht zuerst an einen selbst.
Angebot
Selbst bauen, mit unseren Bausteinen.
Selbst bauen
Wir zeigen Schritt für Schritt, wie Sie mit KI Ihre eigene Praxissoftware bauen. Auf Instagram, LinkedIn und in unseren Artikeln.
Bausteine
Das Startpaket zum Selberbauen: Arbeitsregeln für die KI, Projektgedächtnis, Datenbank mit Rollen, Pseudonymisierung und erprobte Prompts.
Interesse an den Bausteinen? Schreiben Sie uns über LinkedIn oder Instagram oder per E-Mail an max.haas@humanistische-psychotherapie.ch.
Wissen
Artikel aus der Praxis.
Wer trägt die Verantwortung, wenn ich meine Praxissoftware selbst baue?
Wer mit KI eigene Software für die Praxis baut, trägt die Verantwortung dafür selbst. Was das im Alltag heisst und wie man sorgfältig vorgeht.
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· 4 Minuten LesezeitKI in der Arztpraxis: Datenschutz und Berufsgeheimnis in der Schweiz
Wie man KI in der eigenen Praxis nutzt, ohne Patientendaten preiszugeben. Pseudonymisierung, Speicherort, Lesesperre und was jede Praxis selbst klären muss.
Häufige Fragen
Häufige Fragen
Was ist MedBuild?
MedBuild zeigt Ärztinnen und Ärzten, wie sie mit KI ihre eigene Praxissoftware bauen. Gegründet in Zürich von Dr. med. Max Haas und Anda Ardeoan.
Brauche ich Programmierkenntnisse?
Nein. Man beschreibt in normaler Sprache, was im Alltag stört, und die KI baut die Lösung. Wichtig sind Sorgfalt und das Prüfen der Ergebnisse.
Welche KI wird verwendet?
Gebaut wurde mit Claude von Anthropic. Für Texte mit Bezug zu Patientinnen und Patienten werden Namen, Daten und Adressen vorher ersetzt.
Wo bleiben die Patientendaten?
Die Akten bleiben auf dem Rechner in der Praxis. Die Daten des Portals liegen in der Schweiz. Die KI liest keine Patientenakten.
Wie lange dauert es?
Das Patientenportal von Max entstand in rund acht Wochen neben der Praxis, Schritt für Schritt.
Was bietet MedBuild an?
Wir zeigen, wie Sie Ihre Praxissoftware selbst bauen, und liefern Bausteine dafür: Arbeitsregeln für die KI, Projektgedächtnis, Datenbank mit Rollen, Pseudonymisierung und erprobte Prompts.
Für wen ist MedBuild?
Für Ärztinnen und Ärzte in eigener Praxis in der Schweiz, die weniger Zeit mit Bürokratie verbringen möchten.
Wer dahinter steht
Gegründet in Zürich.
Anda Ardeoan
Ärztin in Weiterbildung Innere Medizin und Bewegungscoach mit ihrem Angebot XORAX.
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